Zehn BMW M Werksfahrer, drei BMW M4 GT3: BMW M Motorsport Teams gehen stark aufgestellt in die 24h Nürburgring. (2024)

München. Nürburgring (GER), Le Mans (FRA), Spa-Francorchamps (BEL): Der Juni steht bei BMW M Motorsport ganz im Zeichen von drei 24-Stunden-Klassikern innerhalb eines Monats. Los geht es am 1./2. Juni mit der 52. Auflage der 24h Nürburgring. Dort setzen das BMW M Team RMG und ROWE Racing insgesamt drei BMW M4 GT3 ein, mit dem Ziel, den 21. Gesamtsieg für BMW beim Eifelmarathon einzufahren. Pilotiert werden die drei SP9-Pro-Fahrzeuge von einem starken Aufgebot von zehn BMW M Werksfahrern. Zudem sind die 24h Nürburgring in diesem Jahr Teil der Intercontinental GT Challenge (IGTC).

Im #72 BMW M4 GT3 vom BMW M Team RMG gehen drei Mitglieder der von BMW M Motorsport neu geschaffenen Gen2K (BMW M Werksfahrer, die im Jahr 2000 oder später geboren sind) an den Start: Dan Harper (GBR), Max Hesse (GER) und Charles Weerts (BEL). Harper und Hesse treten bereits zum vierten Mal mit der Mannschaft um Teamchef Stefan Reinhold an, Weerts gibt sein Debüt bei den 24h Nürburgring. Die Livery des #72 BMW M4 GT3 im Design von BMW M Motorsport Premium Technology Partner Shell ist nachts noch einmal mehr ein echter Blickfang: Illuminierte Folie sorgt bei Dunkelheit für besondere optische Effekte.

ROWE Racing setzt beim „Eifelmarathon“ 2024 zwei BMW M4 GT3 ein. Im Fahrzeug mit der Startnummer 98, das 2023 den zweiten Platz belegte, gehen wie im vergangenen Jahr Marco Wittmann (GER) und Maxime Martin (BEL) an den Start, nun gemeinsam mit ihren BMW M Werksfahrer-Kollegen Raffaele Marciello (SUI) und Augusto Farfus (BRA). Bei den 24h Qualifiers im April hatten Wittmann, Marciello und Martin bereits einen zweiten Platz auf dem Podium geholt.

Farfus nimmt in diesem Jahr auf der Nordschleife eine Doppelrolle ein, denn er geht auch in der Startnummer 99 an den Start. Seine drei Kollegen in diesem BMW M4 GT3 sind Sheldon van der Linde (RSA) und Dries Vanthoor (BEL), 2023 ebenfalls Teil der #98-Podiumscrew, sowie Robin Frijns (NED).

Für die BMW M Werksfahrer und BMW M Motorsport geht es in diesem Jahr nicht nur um den Gesamterfolg beim Eifelklassiker, sondern zudem auch um Punkte für die Fahrer- und Herstellerwertung in der IGTC. Als zweite Saisonrunde nach dem Auftakt in Bathurst (AUS) sind die 24h Nürburgring erstmals Teil des IGTC-Kalenders. Marciello und Martin hatten im Februar in Bathurst mit Platz vier im BMW M4 GT3 vom BMW M Team WRT bereits wichtige Punkte gesammelt.

Neben dem BMW M Team RMG und ROWE Racing mit den drei BMW M4 GT3 gehen in den einzelnen Klassen wieder zahlreiche BMW Teams mit weiteren 33 verschiedenen Fahrzeugen an den Start, unter anderem mit zehn BMW M4 GT4, sechs BMW M240i Racing sowie anderen Modellen.

Im ring°boulevard: Neuer BMW M4 GT3 EVO und BMW M4 GT4 EVO.

Bevor der BMW M4 GT3 am Nürburgring auf der Strecke um den 21. Gesamtsieg für die Marke BMW kämpft, steht an gleicher Stelle sein Nachfolger im Mittelpunkt. Im BMW M Showroom im ring°boulevard wird ab Donnerstag, 30. Mai, der neue BMW M4 GT3 EVO der Öffentlichkeit präsentiert. Auch der neue BMW M4 GT4 EVO wird dort zu sehen sein.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die im Rahmen des 24-Stunden-Wochenendes an einer detaillierten Fahrzeugvorstellung des BMW M4 GT3 EVO interessiert sind, können sich bereits im Vorfeld per Mail mit Laura Claesgens (laura.claesgens@bmw.de) oder Andrea Schwab (andrea.schwab@bmw.de) in Verbindung setzen.

Stimmen vor den 24h Nürburgring:

Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Ein Monat voller 24-Stunden-Highlights wartet auf uns, und los geht es in der Heimat von BMW M. Es gibt wohl keine Rennstrecke, die so eng mit der Historie von BMW M Motorsport verbunden ist, wie die Nordschleife. Nach Platz zwei im vergangenen Jahr lautet unser Ziel nun, die Erfolgsgeschichte von bisher 20 Siegen bei den 24h Nürburgring fortzuschreiben. Die Vorbereitungszeit war in diesem Jahr recht kurz. Doch wir konnten bei Tests und bei den Qualifiers viel wichtige Arbeit leisten, und unsere beiden Teams, das BMW M Team RMG und ROWE Racing, sind echte Nordschleifenspezialisten. Dazu kommt das starke Aufgebot unserer zehn BMW M Werksfahrer, das viel Erfahrung bei diesem speziellen Rennen und sehr guten Speed im BMW M4 GT3 vereint. Wenn uns nun noch das nötige Rennglück hold ist, haben wir sehr gute Chancen. Neben unseren drei SP9-Pro-Fahrzeugen gehen wieder sehr viele BMW M Motorsport Teams und Fahrer in den verschiedenen Klassen an den Start, und ich wünsche allen viel Erfolg in der ‚Grünen Hölle‘. Bevor das Rennen selbst startet, freuen wir uns schon auf ein weiteres Highlight: Es ist großartig, unseren neuen BMW M4 GT3 EVO in diesem Rahmen vorstellen zu können. Ihm gehört die Zukunft, nicht nur auf der Nordschleife, sondern auf den Rennstrecken dieser Welt. Auch der neue BMW M4 GT4 EVO wird am Nürburgring zu sehen sein. Mein Dank geht an alle bei BMW M Motorsport, die mit langer, harter Arbeit dafür gesorgt haben, dass diese neuen BMW M Rennfahrzeuge in naher Zukunft die Rennstrecken erobern werden.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW M Team RMG): „Wir als Team aus der Eifel können unser Heimspiel beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring kaum erwarten. Mit Max und Dan arbeiten wir seit Jahren eng zusammen, und wir sind ein bestens aufeinander eingespieltes Team. Mit unserem neuen Fahrer Charles haben wir in der Vorbereitungszeit ebenfalls eng und gut zusammengearbeitet, und er konnte sich optimal auf unser Team und den BMW M4 GT3 auf der Nordschleife einstellen. Die Qualifiers im April waren ein guter Testlauf, bei dem wir in Sachen Abstimmung vieles aussortieren konnten. Nun wird es ernst, und wir fiebern dem Start des 24-Stunden-Rennens entgegen. Wir freuen uns auf die Herausforderungen, die nur dieses Rennen bietet, ebenso wie auf die einzigartige Atmosphäre im Fahrerlager und rund um die Nordschleife. Wir sind stark aufgestellt, möchten den vielen Fans eine gute Show bieten, und das Ziel lautet natürlich, bei unserem Heimspiel ein Topp-Ergebnis zu holen.“

Hans-Peter Naundorf (Teamchef ROWE Racing): „Die 24h Nürburgring sind das erste große Highlight der Saison. Es ist zu begrüßen, dass dieses Rennen erstmals auch Teil der Intercontinental GT Challenge ist, die damit jetzt wirklich legendäre Strecken umfasst, die einer solchen Serie gerecht werden. Wir wollen am Nürburgring in diesem Jahr auf dem Podium eine Stufe höher steigen als beim letzten Mal. Das ist unser großes Ziel, auf das wir zwölf Monate lang hingearbeitet haben.“

Max Hesse (#72 BMW M4 GT3, BMW M Team RMG): „Ich freue mich schon extrem auf die 24h Nürburgring. Zusammen mit den 24h Spa ist das die interessanteste und größte Rennwoche des Jahres für uns. In den vergangenen Jahren waren wir dort schon immer sehr schnell unterwegs, konnten es aber leider aus verschiedenen Gründen nicht nach Hause bringen. Daher ist das natürlich in diesem Jahr das Ziel. Mit Charles haben wir eine neue Konstellation, und gemeinsam mit dem BMW M Team RMG sind wir hoch motiviert. Die Jungs haben bei der Vorbereitung des Autos wieder einen topp Job gemacht. Ich freue mich auch schon auf die vielen Fans entlang der Strecke. Es wird sicherlich eine coole Woche!“

Raffaele Marciello (#98 BMW M4 GT3, ROWE Racing): „Ich freue mich schon sehr auf meine ersten 24h Nürburgring mit BMW M Motorsport und ROWE Racing. Wir hatten eine gute Vorbereitung und ich fühle mich bereit. Wir haben ein sehr starkes Team und sind sehr starke Teamkollegen. Dies ist ein Rennen, das ich noch nie gewonnen habe, und ich hoffe, dass es mir in diesem Jahr gelingt. Das wird sicherlich nicht einfach, aber wir werden hart arbeiten, um unser Ziel zu erreichen.“

Sheldon van der Linde (#99 BMW M4 GT3, ROWE Racing): „Ich fiebere dem 24-Stunden-Rennen schon entgegen. Ich trete dort zum vierten Mal mit ROWE Racing an, und wir haben ein super Line-up mit Robin und Dries sowie Augusto, der in beiden Autos fahren wird. Also viel Erfahrung auf der Nordschleife, eine starkes Besetzung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis einfahren können. Ich wurde auf dem Nürburgring ein paar Mal Dritter und Zweiter, und der Sieg steht natürlich auf meiner Wunschliste. Ich habe das Gefühl, dass dies das Jahr dafür sein könnte.“

Die BMW M4 GT3 Fahreraufgebote im Überblick:

#72 BMW M4 GT3, BMW M Team RMG

Max Hesse (GER)

Dan Harper (GBR)

Charles Weerts (BEL)

#98 BMW M4 GT3, ROWE Racing

Raffaele Marciello (SUI)

Maxime Martin (BEL)

Marco Wittmann (GER)

Augusto Farfus (BRA)

#99 BMW M4 GT3, ROWE Racing

Robin Frijns (NED)

Sheldon van der Linde (RSA)

Dries Vanthoor (BEL)

Augusto Farfus (BRA)

Zehn BMW M Werksfahrer, drei BMW M4 GT3: BMW M Motorsport Teams gehen stark aufgestellt in die 24h Nürburgring. (2024)

FAQs

Wie viel kostet BMW M4 GT3? ›

Die Testarbeit haben in erster Linie die BMW M Werksfahrer Jens Klingmann (GER), Bruno Spengler (CAN) und Augusto Farfus (BRA) übernommen. Der Preis des Fahrzeugs beträgt 578.000 Euro netto. Details zum EVO-Paket des BMW M4 GT3.

Wie viel PS hat M4 GT3? ›

590 PS leistet der P58 Reihen-6-Zylinder-Motor mit M TwinPower Turbo Technologie des BMW M4 GT3 maximal. Die Leistung kann je nach Reglement unterschiedlich sein und angepasst werden.

Wie viel kostet ein BMW M4 GT4? ›

Bevor ich die Gurte stramm ziehe, noch ein Wort zum Preis: Den GT4 gibt es ab 222.530 Euro, den CSL für knapp 60.000 Euro weniger.

Hat der M4 GT3 eine Straßenzulassung? ›

Ein klares Indiz hierfür ist das neue Tagfahrlicht-Design, das wir in ähnlicher Form bereits an Erlkönigen des M4 mit Straßenzulassung gesehen haben. Die aktuellen Fotos von den ersten Tests zeigen den BMW M4 GT3 Evo auf der als Ardennen-Achterbahn bekannten Rennstrecke von Spa-Francorchamps.

Was ist der schnellste BMW der Welt? ›

7.17,08 Minuten – vermeldet die Messtechnik im co*ckpit. Damit ist der M4 CSL ab sofort der schnellste BMW im Supertest auf der Nordschleife. Nicht nur das: Das jüngste Rennpferd aus dem M-Stall ist genauso schnell wie ein aktueller Porsche 911 Turbo S auf der Schleife. Wow!

Wie viel verbraucht ein GT3 Rennwagen? ›

Im Test genehmigt sich der 911 GT3 etwas mehr Sprit als von Porsche per WLTP-Norm versprochen: Aus 12,9 Litern pro 100 Kilometer werden im Alltag 13,7. Daraus ergeben sich für diese Distanz Kraftstoffkosten von 25,19 Euro.

Was ist die Höchstgeschwindigkeit von BMW M4? ›

Übrigens: Die "schwächeren" Varianten von M3 und M4 spurten in 4,2 Sekunden auf Tempo 100, 200 km/h sind nach 13,7 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 250 km/h, lässt sich aber auf Wunsch auf 290 km/h anheben.

Wie viele Turbos hat der M4? ›

Dank eines zweiten Turboladers kommt der Direkteinspritzer im M3/M4 jedoch auf 431 PS, die zwischen 5.500 und 7.300 Umdrehungen zur Verfügung stehen. Freunde hoher Drehzahlen dürften den ungeliebten Lader angesichts der wohl maximal möglichen rund 7.500 Touren verschmerzen.

Wie viel PS hat ein BMW M3 GTR? ›

immer mehr als 258 kW (350 PS). Zweischeiben-Sportkupplung sowie die Variable M Differenzialsperre. Heckflügel sowie Front- und Heckschürze aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. sorgen für das thermische Wohlbefinden des Hochleistungs-Triebwerks.

Wie viel PS hat ein GT4 Rennwagen? ›

Beim GT4 schuftet wie beim Straßenmodell ein 4,0-l-V8-Biturbomotor unter der Haube und leistet 510 PS. 600 Nm Drehmoment bringt der Flitzer auf die Rennstrecke. GT4-typisch wird die ganze Power auf die Hinterachse übertragen. Dort arbeitet das sequenzielle 6-Gang-Getriebe des 1.390 Kilogramm-schweren-Renners.

Wie viel PS hat der M4 GTS? ›

Den stärksten und aggressivsten M4 brachte BMW dann 2016 auf die Straße: den M4 GTS. Auf 700 Exemplare limitiert, mit satten 500 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h – ein Rennwagen in Coupé-Form, voll verspoilert und mit großem Heckflügel.

Wie teuer ist ein BMW M4 im Unterhalt? ›

Monatliche Unterhaltskosten

Besitzer eines BMW M4 Coupés müssen jährlich eine Kfz-Steuer von 480 Euro entrichten. Für die Haftpflichtversicherung werden für denselben Zeitraum 526 Euro fällig.

Was ist besser GT3 oder GT4? ›

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass die GT4- weniger Leistung und weniger Aerodynamik haben, als die GT3-Boliden. In der Regel haben die GT3 über 500 PS und die GT4 unter 500 PS. Aufgrund der angewandten BoP sind diese Grenzen aber fließend und ändern sich regelmäßig.

Wie teuer ist ein BMW M4 GT3? ›

Der Kaufpreis des BMW M4 GT3 beginnt bei 415.000 Euro netto. Damit liegt er 4.000 Euro unter dem Preis des Vorgängers BMW M6 GT3 und auf dem Niveau der Konkurrenz. Der erste Renneinsatz des BMW M4 GT3 steht ebenfalls bereits fest.

Was kostet ein BMW M4 GTR? ›

€ 239.496,- exkl. MwSt.

Wie viel kostet ein BMW M6 GT3? ›

BMW M6 GT3

Die Auslieferung an die Kunden soll nach Abschluss der letzten Entwicklungsphase beginnen und den weltweiten Einsatz des BMW M4 GT3 ab 2022 ins Rollen bringen. Der Kaufpreis des Boliden beträgt 415.000 Euro netto und liegt damit 4.000 Euro unter dem Anschaffungspreis des Vorgängers.

Was kostet ein GT3 Auto? ›

Sicherheit stand bei der Entwicklung des Rennwagens im Vordergrund: So entspricht der eingeschweißte Sicherheitskäfig der aktuellen FIA-Norm, der BMW-Sicherheitssitz ist in Richtung Fahrzeugmitte versetzt und die Bedienelementen sind optimal erreichbar. Der Nettopreis des M6 GT3 liegt bei ca. 370.000€.

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